Heilstättenklassen am Klinikum Wels-Grieskirchen

Leitbild
Heilstättenklassen
Kreativraum
Krankenhaus
E-Learning
mit Moodle
Schulbesuche
Termine
Kontakt
Team - Links

Kunst- und Kreativraum Krankenhaus
Unsere Heilstättenklassen nehmen regelmäßig an Krankenhaus übergreifenden Kunstprojekten teil.

Kunstraum Krankenhaus 2006

Kunstraum Krankenhaus 2008


Kunstraum Krankenhaus 2010

     

PROJEKTPLAN Kreativraum Krankenhaus 2011/2012
Dipl.-Päd. Karin Andrea Tikal
Heilstättenklasse der Jakob-Muth-Schule
am Klinikum Wels-Grieskirchen

Weiterführung der „Digitalen Bildbearbeitung“ unter Verwendung des Bildbearbeitungsprogramms GIMP 

MEIN PERSÖNLICHES ARMBAND:
Herstellung eines Armbandes für ein Kuscheltier /Maskottchen/ vertrautes Objekt

"Paare suchen"-Spiele mit Fotos der Armbänder:
Spiel 1 - Spiel 2 - Spiel 3

Projektverlauf: Den offizielle Auftakt bildet der Workshop „Digitale Bildbearbeitung“ von Fr. DI (FH) Maria Faisthuber am 12.12.2011 und am 19.1.2012.
 

-   Frau Faisthuber vermittelt die Möglichkeiten und Umsetzung der Projektidee. Erprobt wird die Handhabung von Skalierung und Anpassung ausgewählter Fotos, den Datentransfer, die Importierung entsprechender Schriftzüge, die Abstimmung des Schriftpfades mit den ausgesuchten Bildern und die Gestaltung einzelner Buchstaben in Farbe und Form, das Füllen der Buchstaben mit Vorder- und Hintergrundfarben, Design und Muster.

Learning by doing ist erforderlich!

 

Projektidee/Ziel:
Mit Hilfe von digitalen Fotokameras werden Bilder von den ins Klinikum mitgebrachten „Lieblings- Kuscheltieren“, “Talisman“, „Glücksbringern“ oder vertrauten Gegenständen aufgenommen und unter Zuhilfenahme der Computersoftware GIMP zu einem Kunstwerk umgewandelt. Als Endergebnis entsteht ein Armband für das entsprechende Kuscheltier, sowie ein Foto, auf dem der Ausschnitt Armband-Kuscheltier sichtbar gemacht wird.

Die PatientInnen im Klinikum Wels-Grieskirchen erhalten ein entsprechendes Armband zur Identifikation und Datenerfassung ihrer Person bei der Aufnahme ins Klinikum (Strichcode, Name, Aufnahmedatum). Die Idee ist, dass die SchülerInnen der Heilstättenklasse in der Folge ein ähnliches Armband für ihren gewählten Favoriten, ihr Kuscheltier, das sie ins Klinikum mitgebracht haben oder ihr ausgesuchtes Objekt anfertigen können.

Als ersten Schritt zeichnen die jungen PatientInnen einen Entwurf ihres „Wunscharmbands“. Sie entwerfen entweder einen Spitznamen/Lieblingsnamen für ihr Kuscheltier oder skizzieren einen passenden Schriftzug, der ihrer künstlerischen Vorstellung nahekommt.

Als Alternative wird die Möglichkeit zur Herstellung eines eigenen, neuen Armbands angeboten. Die PatientInnen können ein Porträt ihrer eigenen Person anfertigen oder einen Gegenstand fotografieren, den sie ins Krankenhaus mitgebracht haben und diesen mit eigenem Namen oder Schriftzug künstlerisch ausarbeiten und formieren wollen.

Die Präsentation der fertigen Kunstwerke wird im Internet als interaktives Schachbrett-Memoryspiel  stattfinden. Ebenfalls werden die Armbänder und die entstandenen Fotos in Form einer Ausstellung und einer von den SchülerInnen  konstruierten „Kunstmobile-Installation“ in der Krankenhausschule vorgestellt.

Die Herausforderung liegt in der künstlerischen Ausgestaltung der Bildkomposition von Schriftbild und Aufnahme.

Ziel dieser künstlerischen Arbeit ist weniger die Erreichung sozialer Teamfähigkeit, sondern viel mehr die persönliche Auseinandersetzung mit der eigenen Identität von Kindern und Jugendlichen im Krankheitsfall und in einer fremden Umgebung. Vertraute Objekte sollen in die fremde Krankenhausumgebung integriert werden und ein sicheres, gewohntes emotionales Verhalten soll wiederhergestellt werden. Dieser künstlerische Prozess kann Ich-Stärkung und dadurch den Selbstwert- und das Selbstvertrauen, das durch Krankheiten oft beeinträchtigt wird entwickeln und stabilisieren. Durch kreative und künstlerische Beschäftigung soll der Genesungsprozess beschleunigt und die Heilungschancen erhöht werden.

     Mögliche Schwierigkeiten/Hinweise:
Die Patienten unserer Kinderstation sind Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 18 Jahre. Die Handhabung und Betätigung mit GIMP eignet sich für ältere PatientInnen zwischen 12 - 15 Jahren. Die Erfahrungen des vorhergegangenen Projekts haben gezeigt, dass durch den unbekümmerten Umgang der SchülerInnen mit diesem Programm die Umsetzung ihrer kreativen Ideen gut gelingen kann. Jüngeren SchülerInnen wird man bei der Verwirklichung ihrer Einfälle ausführlicher behilflich sein müssen.

-   Es erweist sich als sinnvoll, mit nur ein bis maximal zwei SchülerInnen gleichzeitig am Projekt zu arbeiten, um entsprechend sorgfältig betreuen und nacharbeiten zu können.

-   Ein gewisses Maß an Grundkenntnissen am PC und intellektueller Reife sind aus diesem Grund seitens der SchülerInnen erforderlich.